4. Verhandlungsrunde: keine Bewegung!

Tarifinfo Nr. 6 ME-Industrie: Jetzt geht es in die Warnstreiks!

(28.02.2021) Letzte Chance: verspielt! Auch in der vierten Verhandlungsrunde haben die Arbeitgeber keine konkreten und verbindlichen Vorschläge zur Lösung des Tarifkonflikts vorgelegt. Damit ist klar: Am Verhandlungstisch kommen wir momentan nicht weiter!
Ab 2. März wird die IG Metall die Beschäftigten deshalb zu Warnstreiks aufrufen.

„Auch in der vierten Runde gab es von den Arbeitgebern kein substanzielles Angebot“, sagte Daniel Friedrich, Bezirksleiter IG Metall Küste.
„Die Vorschläge von Nordmetall zu den Themen Beschäftigungssicherung, Zukunftstarifverträge und Entgelte bleiben unverbindlich und sind keine Grundlage für eine Lösung.“

Den unveränderten Vorschlag der Arbeitgeber zur Entgelterhöhung wies die IG Metall erneut deutlich zurück. Eine Nullrunde ist den Beschäftigten nicht zu vermitteln. Stattdessen sind die Arbeitgeber gefordert, ihren Teil dazu beizutragen, gut aus der Krise zu kommen. Dazu zählt auch eine Stabilisierung der Einkommen.

In der Verhandlung machte die IG Metall erneut auf die Bedeutung von Lösungen zur Sicherung von Beschäftigung und Zukunftsvereinbarungen hin. „Dafür brauchen wir verbindliche Regelungen im Tarifvertrag. Beschäftigungssicherung kann nicht optional sein“, sagte Friedrich.

In der nächsten Woche erhöht die IG Metall deshalb den Druck. Zunächst mit einem bundesweiten Aktionstag am Montag und mit Ende der Friedenspflicht in der Nacht zu Dienstag auch mit Warnstreiks in vielen Betrieben an der Küste. „Wir sind auch unter Corona-Bedingungen kampffähig“, sagte Friedrich.

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