Altersarmut Infostand am 18. Juli 2017 in Meldorf

Aktion Altersarmut Infostand

(14.07.2017) Der Seniorenarbeitskreis der IG Metall Unterelbe informiert am

18. Juli 2017 zwischen 10:00 und 13:00 Uhr am Sdermarkt 1 vor dem Hotel zur Linde in Meldorf ber die Entwicklung der Renten bis zum Jahr 2030.

Auf einer Alterspyramide wird dargestellt, wie sich die Renten in den letzten Jahren entwickelt haben, welche Rente jeder Einzelne im Jahr 2030 zu erwarten hat und wer hierfr die Verantwortung trgt.

Zum Thema:

Politiker, die nichts gegen systematische Altersverarmung unternehmen, sind fr uns nicht whlbar!

Wir fhlen uns verhhnt und betrogen!


Man sagt, die Alten beuten die Jungen aus. Es gbe keine Generationengerechtigkeit. Deshalb senkt man die Rente systematisch bis 2030. Das Rentenniveau wurde von 53 % des letzten Nettoeinkommens im Jahr 2000 auf heute 48 % gesenkt. Im Jahr 2030 soll sie nur noch 43 % betragen.

Das gilt fr jetzige und zuknftige Rentnerinnen und Rentner.

Das Rentenniveau sinkt also in 30 Jahren um ca. 20 %! Man treibt sehr viele von uns in die Altersarmut und sagt dazu, das ist gerecht.

Wir sagen: Das ist der blanke Hohn!

Den Jungen erklrt man: Ihr msst privat vorsorgen, um eure Altersarmut zu verhindern. Mindestens 4 % vom Brutto an private Versicherungen sollen helfen.

Wir sehen darin einen Betrug an den jngeren Generationen. Sie sollen jetzt schon (und nicht erst in 16 Jahren) 4 % mehr zahlen und das allein - die Arbeitgeber sparen 2 %. Die Ertrge aus den Versicherungen sind sehr unsicher und sinken dramatisch. Selbst dieser betrgerische Weg ist fr uns abgeschnitten. Unsere Renten und damit auch unser Lebensniveau werden sinken, dagegen knnen wir nichts mehr machen. Das sollen wir jedenfalls glauben. Wir wissen aber: Gesetze werden von Politikern gemacht, sie knnen auch von Politikern gendert werden! Aus diesem Grund wollen wir die Bevlkerung im Wahljahr 2017 informieren.

Die Senioren fhlen sich unverstanden, um ihre Lebensleistung betrogen und ber den Tisch gezogen. sagt Hans-Jrgen Nestmann, Seniorenarbeitskreis der IG Metall Unterelbe. Massive Rentensenkung, Rentenstrkungsgesetz, Riestertuschung, volle Pflegebeitrge und volle Besteuerung der Renten sind nicht mehr hinzunehmen. so Nestmann weiter. Die Unverfrorenheit mit der gutversorgte Politiker Begriffe wie Vertrauensschutz und Verantwortung auf dem Mllhaufen der Geschichte schmeien und sich dann verkrmeln, ist nicht lnger hinnehmbar.

Presse-Infotelefon: 0170/33 33 144 Hans-Jrgen Nestmann, Arbeitskreis Senioren der IG Metall Unterelbe

:: Aktion Altersarmut Infostand am Sdermarkt 1 vor dem Hotel zur Linde in Meldorf (PDF | 22 KiB)



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