Infostand in der Fugngerzone in Uetersen

Aktion Altersarmut

(19.09.2016) Der Seniorenarbeitskreis der IG Metall Unterelbe informiert am 23.09.2016 zwischen 10:00 und 14:00 Uhr in der Fugngerzone Groer Wulfhagen/Am Markt in Uetersen ber die Entwicklung der Renten bis zum Jahr 2030.

Auf einer Alterspyramide wird dargestellt, wie sich die Renten in den letzten Jahren entwickelt haben, welche Rente jeder Einzelne im Jahr 2030 zu erwarten hat und wer hierfr die Verantwortung trgt.

Zum Thema:

Politiker, die nichts gegen systematische Altersverarmung unternehmen, sind fr uns nicht whlbar!

Wir fhlen uns verhhnt und betrogen!

Man sagt: Die Alten beuten die Jungen aus. Es gbe keine Generationengerechtigkeit. Deshalb senkt man die Rente systematisch bis 2030. Das Rentenniveau wurde von 53 % des letzten Nettoeinkommens im Jahr 2000 auf heute 49 % gesenkt. Im Jahr 2030 soll sie nur noch 43 % betragen.

Das gilt fr jetzige und zuknftige Rentnerinnen und Rentner.

Das Rentenniveau sinkt also in 30 Jahren um ca. 20 %! Man treibt sehr

viele von uns in die Altersarmut und sagt dazu, das ist gerecht.

Wir sagen: Das ist der blanke Hohn!

Den Jungen erklrt man: Ihr msst privat vorsorgen, um eure Altersarmut

zu verhindern. Mindestens 4 % vom Bruttoeinkommen an private Versicherungen soll helfen. Wir sehen darin einen Betrug an den jngeren Generationen. Sie sollen jetzt schon (und nicht erst in 16 Jahren) 4 % mehr zahlen und das allein - die Arbeitgeber sparen 2 %. Die Ertrge aus den Versicherungen sind sehr unsicher und sinken dramatisch. Selbst dieser betrgerische Weg ist fr uns abgeschnitten. Unsere Renten und damit auch unser Lebensniveau werden sinken, dagegen knnen wir nichts mehr machen. Das sollen wir jedenfalls glauben. Wir wissen aber: Gesetze werden von Politikern gemacht, sie knnen auch von Politikern gendert werden!

Die Senioren fhlen sich unverstanden, um ihre Lebensleistung betrogen und ber den Tisch gezogen. sagt Hans-Jrgen Nestmann, Seniorenarbeitskreis der IG Metall Unterelbe. Massive Rentensenkung, Riestertuschung, volle Pflegebeitrge und volle Besteuerung der Renten sind nicht mehr hinzunehmen. so Nestmann weiter. Die Unverfrorenheit mit der gutversorgte Politiker Begriffe wie Vertrauensschutz und Verantwortung auf dem Mllhaufen der Geschichte schmeien und sich dann verkrmeln, ist nicht lnger hinnehmbar.

Presse-Infotelefon: 0170/33 33 144 Hans-Jrgen Nestmann, Arbeitskreis Senioren der IG Metall Unterelbe

:: Medieninfo Aktion (PDF | 22 KiB)



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