Mehr als 50% (10 Millionen) Rentner bald in Altersarmut?

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(13.04.2016) Mehr als 50% (10 Millionen) Rentner bald in Altersarmut?
Senkung des realen Rentenniveaus um 30%?
Wir sagen: NEIN!
Und fordern die Politiker auf: Kehrt endlich um!
89% der Wahlbrgerinnen und Wahlbrger wrden eine Partei, die die Renten krzen will, nicht whlen! Das hat das Emnid-Institut in einer Umfrage im Februar 2015 ermittelt.

Aber offensichtlich verhalten sich die Whlerinnen und Whler bisher anders als sie eigentlich wollen oder gehen aus Enttuschung nicht mehr whlen (28% Nichtwhler).
Die CDU/CSU, SPD, Die GRNEN und die FDP haben das Rentenniveau seit 2000 real um 10% gesenkt, es soll bis 2030 um weitere 15% gesenkt werden! Wer die Renten systematisch um ber 25% senkt, ist nicht whlbar!
Auch die Binnennachfrage wird damit erheblich vermindert, mit volkswirtschaftlich sehr schdlichen Folgewirkungen.
Die genannten Parteien haben durch Renten- und Arbeitsmarktreformen mit einer Reihe von Gesetzen dafr gesorgt, dass Altersarmut stark zunimmt. Statt eine lebensstandardsichernde Rente zu erhalten, werden in wenigen Jahren viele Millionen Menschen in Deutschland von Altersarmut betroffen sein.
RENTENPOLITIK-WATCH will die Orientierung in einer komplexen, schwer durchschaubaren politischen Landschaft erleichtern.
Die Renten sind die Lebensgrundlage fr ber 20 Millionen Menschen in diesem Land. Sie wird die zuknftige Lebensgrundlage aller folgenden Generationen sein. ber die Hhe dieser, mehr als 90% der Bevlkerung betreffenden, Lebensgrundlage wird politisch bestimmt.
Wie die einzelnen Politikerinnen und Politiker, Abgeordneten und Kandidierenden zur Bundestagswahl sich zu dieser fundamentalen Frage verhalten, ob sie den eingeschlagenen Kurs zur millionenfachen Altersverarmung weiter verfolgen wollen oder ob sie dagegen- bzw. umsteuern wollen, soll anhand von fnf grundstzlichen Fragen transparent gemacht werden.
Wir fordern die Bundestagsabgeordneten und in Zukunft die Kandidierenden zur Bundestagswahl 2017 auf, Stellung zu beziehen. Sie sollen sich mit der grundlegenden gesellschaftspolitischen Frage grndlicher beschftigen: welchen Wert haben die lteren Menschen in diesem Land.
Sind sie ein lstiger Kostenfaktor, der minimiert werden muss?
Oder sind sie eine Gre, die es verdient hat, in Wrde zu leben und ein materiell und rechtlich abgesichertes Leben aktiv, selbstbestimmt und respektiert weiter zu fhren.
Die Stellungnahmen der Politikerinnen und Politiker werden sowohl bersichtlich als auch detailliert auf unserer Internetseite dokumentiert. Wir wollen damit helfen, zur richtigen Wahlentscheidung bei der nchsten Bundestagswahl im Herbst 2017 zu kommen.

Fr den RENTENPOLITIK-WATCH Trgerkreis,
Kontakt: kontakt@rentenpolitikwatch.de
Reiner Heyse, 04322/691830 bzw. 01704730852

Hildegard Harms,
ver.di und DGB Senioren Hamburg
Gnter Triebe,
IGM Senioren Berlin
Otto W. Teufel,
ADG Mnchen

Anhang: Brief an die Bundestgsabgeordneten und Erluterungen zu den fnf Fragen.

:: Weitere Informationen

:: Pressemitteilung vom 11.04.2016 (PDF | 125 KiB)

:: Fnf Fragen an .... (PDF | 88 KB)

:: Musterbrief (PDF | 129 KB)